Auftakt zum Dialogschwerpunkt

Als Auftakt zum Thema Demografie im Rahmen der Initiative Risiko:dialog setzte Radio Österreich 1 Anfang November 2007 einen ersten Schwerpunkt. Unter dem Motto "Sind weniger vielleicht mehr?" standen demografischer Wandel und seine Folgen zwischen 5. und 8. November 2007 auf dem Programm des Radiokollegs von Ö1.

  • Jenseits der wirtschaftlich erfolgreichen Regionen leert sich das Land. Postämter werden geschlossen, ebenso Schulen und Arztpraxen. In Deutschland wird die Bevölkerung in den nächsten 50 Jahren jährlich um knapp 200.000 Menschen schrumpfen, wenn man den Vorhersagen glaubt. Ist das Schrumpfen aufhaltbar und falls nicht, was werden die Folgen sein?


  • Mit einer Geburtenrate von 1,42 Kindern pro Frau liegt Österreich am unteren Ende der EU Skala. Um die Bevölkerung stabil zu erhalten, wäre eine Geburtenrate von 2,1 Kindern nötig. Aber gibt es überhaupt eine ideale Bevölkerungszahl?


  • Gesellschaften haben sich in der Vergangenheit als recht dynamische Gebilde erwiesen. Die Bevölkerungsrückgänge durch die langen Kriege in Europa waren dramatischer als der momentan prognostizierte Rückgang.


  • Wie entstand die Wissenschaft der Demografie, wie kommen die Demografen zu ihren Prognosen, wozu werden ihre Daten verwendet und wie können wir uns auf eine älter werdende Gesellschaft vorbereiten?


  • Könnte sich der ab dem Jahr 2051 für Österreich vorhergesagte Bevölkerungsrückgang gar als Glücksfall für unsere Gesellschaft erweisen?

Science Event zu demografischen Entwicklungen

Ende Jänner 2008 standen die Risiken von demografischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt im Mittelpunkt eines Science Events der Initiative Risiko:dialog. Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und NGOs skizzierten globale, europaweite und lokale Trends wie auch Risiken bei der Flächennutzung, beim Energiebedarf, beim Wasserverbrauch und bei der Mobilität bis 2050. 

Letzte Änderung: 31.10.2008