Forum Nanotechnologie im Risiko:dialog

Sie wollen sich in den Risiko:dialog zu Nanotechnologie einbringen? Wir freuen uns über Ihre Antworten zu folgenden Fragen:

  1. Was würden Sie unbedingt zum Thema Nanotechnologie wissen wollen?
  2. Wie schätzen Sie die Nanotechnologie ein?
  3. Was erwarten Sie sich von einer Diskussion zur Nanotechnologie?

Name und E-Mail Adresse, die Sie angeben, um zu posten, werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für die Initiative Risiko:dialog genutzt.

 
 
Eva Abert
-11-09 11:49:49
antworten
Nanotechnologie

Was sind Nanopartikel? Wo kommen Sie vor? Sind sie ungesund? Welche Vor- und Nachteile bringt die Nanotechnik?

Antworten dazu finden Sie auch in einem aktuellen Artikel auf www.biobay.de
http://www.biobay.de/artikel/nanotechnologie-grundlagen-chancen-und-risiken

 
sunny
-05-09 21:51:54
antworten
Nanotech Autowachs

Ist auch das Autowachs auf Nanotechnologie schädlich für die Atemwege? Auch bei einmaliger Benutzung? Leider ist im Netz nichts zu finden.

 
Philia
-03-08 15:37:21
antworten
Produkte

In welchen Produkten wird Nanotechnologie bereits eingesetzt?

Woran erkenne ich, dass ein Produkt Nanomaterialien enthält?

Werden Nanomaterialien in Lebensmitteln eingesetzt?

Gehen von Nanoprodukten spezifische gesundheitliche Risiken aus?

 
melanzani
-11-07 10:19:27
antworten
Fragen zu Nanotechnologie

Wo wird Nanotechnologie in Lebensmitteln eingesetzt?
Wie sind die Auswirkungen von Nanopartikeln in der Ernährung?
Sind diese Auswirkungen von firmenunabhängigen WissenschafterInnen untersucht?

 
Christian
-11-07 22:59:23
antworten
Dialoge

Weiß jemand, wo man eine Übersicht zu den Dialogen mit Bürgern und anderen Stakeholdern im Bereich der Nanotechnologie erhält?
Danke!

 
anna
-10-07 15:28:53
antworten
offener Dialog

es werden ja schon längst Nanopartikel im Lebensmittelbereich (Ketchup, Mars..)oder zB. für Kosmetikprodukte (zB. Sonnencremes) eingesetzt. Weiters inhalieren wir die Partikel ja laufend, weil sie auch auf natürliche Weise entstehen (unvollständige Verbrennung?). Ich denke, dass sich künstlich hergestellte Nanopartikel im Allgemeinen besser kontrollieren lassen. Ich denke, dass in viele Produkte schon Nanopartikel zugefügt wurden, bevor "Nanotechnologie" für die Wissenschaft ein Thema war. Es wäre sciherlich sinnvoll, die Produkte nachträglich zu beschriften. - Wobei dies schwierig ist, da jede Art von Nanopartikel unterschiedliche Wirkungen im Körper hat - das reicht von gar keiner Wirkung bis zu krebserregenden Eigenschaften. - Die Untersuchungen sind sicher sehr aufwändig, aber helfen zu verhindern, dass sich in der Bevölkerung eine vielleicht unberechtigte Angst vor einer sehr vielversprechenden Technologie entwickelt.

 
Gerd Oberfeld
-10-07 13:00:04
antworten
Forschungsstrategie

Ein Großteil der gesundheitlichen Wirkungen bei
Feinstaubstudien (PM10 bzw. PM2,5) gehen
auf Nanopartikel (PM0,1) zurück - insoweit liegt
eine erste Datenbasis für eine gesundheitlichen
Bewertung für den Inhalationspfad vor. Weiters
liegen zahlreiche Tierversuche mit einigen
Substanzen und Partikelgrößen vor (siehe
zB Oberdörster et al.). Speziell der Arbeitsplatzbereich
(offene Produktionsverfahren) könnte damit derzeit
zumindest in einem ersten Ansatz beurteilt und
vorsorglich geregelt werden (zB durch Unterscheidung
löslicher versus unlöslicher Nanopartikel und Erfassung
der Partikelanzahl sowie Oberfläche) siehe
zB http://www.tsi.com/Product.aspx?Pid=2149. Offen
erscheinen insbesondere Fragen der lokalen und systemischen akuten und langzeitlichen gesundheitlichen Wirkungen der unterschiedlichen Ausgangsstoffe inhalativ, dermal und ingestiv. Informativ ist nachfolgender Link: kttp://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/
nano_forschungsstrategie.pdf

 
gecks
-10-07 17:39:40
antworten
veranschaulichung

Also ich bin für mehr Anschaulichkeit in der Diskussion um die Nanotechnologie. In diesem Zusammenhang würde ich eine Kennzeichnung von Nanotechnologie-Produkten ebenfalls für sinnvoll halten, aber ich würde auch gerne wissen, wo Nanopartikel schon von Natur aus vorkommen - also manche Stäube zum Beispiel, Glasstaub oder so ist wahrscheinlich noch zu groß für Nano?

 
paul72
-10-07 10:42:34
antworten
Nano Natur

Natürliche Nanopartikel und ihre Auswirkung interessieren mich. Wir sollten über die vielen Auswirkungen von Nano auf den Menschen reden.

 
max mustermann
-10-07 10:43:54
antworten
Re:Nano Natur

Aber was passiert, wenn es keine öffentliche Meinung gibt, vor der sich Technologieverantwortliche oder die Verwaltung fürchtet?

 
thomas1
-10-07 10:38:26
antworten
was fehlt

Von der Diskussion zur Nanotechnologie erwarte ich mir, dass über die Details von Nano und gesundheitliche Auswirkungen diskutiert wird. Das fehlt derzeit völlig.

 
scientist
-10-07 10:41:12
antworten
Re:was fehlt

Aber welche Art von Regulierung brauchen wir, in welchen Bereichen der Nanotechnologie, bzw. wo brauchen wir keine? Nano ist eine spannende neue Technologie, unklar ist aber, wie wird das Spannungsfeld von Nicht-Wissen und von rechtzeitig Gefahren Erkennen bewältigen. Das bedarf einer Diskussion.

 
innsbrucker
-10-07 10:42:02
antworten
Re:Re:was fehlt

Mich interessieren besonders die Auswirkungen im Bereich Nahrungsmittel bzw. in der Landwirtschaft. Was tun wir in diesem Bereich mit dem Nicht-Wissen und wie gehen wir die Regulierungsfragen bei Nicht-Wissen an? In diese Diskussion muss die Öffentlichkeit eingebunden sein.

 
thomas1
-10-07 14:20:55
antworten
unbekannte risiken

Ich finde ja, Nanotechnologie kommt durch die Hintertür und beinhaltet aber viele teilweise unbekannte Risiken (z. B.: Wirkung im Körper.) Im Rahmen einer Diskussion müsste darüber gesprochen werden, auch wenn man es noch nicht genau weiß, welche ?Verdacht-Risiken? es überhaupt gibt.

 
josh
-10-07 14:37:54
antworten
Re:unbekannte risiken

Nanotechnologie ist ja eigentlich ein Zentralbereich der Toxikologie. Aus diesem Grund wäre einfach eine Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, Medikamente und Kosmetika sinnvoll. Damit würde man einmal wissen, wo überall Nano enthalten ist. Ich finde Nanotechnologie ist ein wirklich spannendes Thema. Was mir nicht klar ist, ist, wie man Nano-Produkte überhaupt patentieren kann?

 
lola_b
-10-07 17:09:07
antworten
Re:Re:unbekannte risiken

Nano ist eine Querschnitttechnologie, deswegen ist es auch schwierig über die Nanotechnologie zu sprechen. Ich glaube, dass die Aufsplitterung in mehrere Nanotechnologie-Dialoge notwendig ist.

 
lisa_marie
-10-07 15:17:29
antworten
risiko nano

da kann ich nur zustimmen - einige anbieter werben mit nano-produkten, aber wo mögliche risiken liegen, sagt keiner dazu
von einer diskussion zu nano erwarte ich mir, dass nicht nur die wirtschaftlichen vorteile und neuen technischen möglichkeiten thematisiert werden, sondern auch - vorausschauend -die möglichen gefahren.

 
isidor72
-10-07 15:08:59
antworten
nanotech

also mich würd echt brennend interessieren, wo denn nanotech zum einsatz kommt.
ist das überhaupt transparent? wie erkenne ich denn produkte mit nanotechnologie?

 
United
-12-07 16:42:30
antworten
Re:nanotech

Also um Ihre Frage zu beantworten, müsste man hier einen dicken Bericht schreiben. Unzählige Produkte beinhalten Nanotechnologie. Teilweise wird dies beworben und teilweise nicht. Es gibt noch kein ofizielles Nanotech Siegel. Ob es sowas mal geben wird weiss ich nicht. Ich glaube eher, dass in 5 oder 10 Jahren auf keinem Produkt mehr irgendwas von Nano stehen wird. Es wird sich zur Alltagstechnologie wandeln. Aber um ein paar Referenzen zu nennen:
BMBF/ VDI: www.nano-map.de
Datenbank: www.nanoproducts.de
Nano Risikomanagement: www.nanopartikel.info
und
www.baua.de

Die Seiten befassen sich alle mit Nanotechnologie Techniken, Produkten und aktuellen Sicherheits Projekten.
Da ich aus Deutschland komme kenne ich nur deutsche Referenzen.



Neuen Beitrag erstellen:


Felder mit * müssen ausgefüllt werden

Zum Thema

Die Postings liefern wichtige Anregungen für den Dialogschwerpunkt und fließen in die Podiumsdiskussion "Nanotechnologie im Risiko:dialog" ein.

Links

 ORF Science/Ask your Scientist zu Nanotechnologie

Themenpartner

Als Themenpartner für den Dialogschwerpunkt Nanotechnologie fungieren die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, die Austrian Research Centers GmbH, das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, das Institut für Technikfolgen-Abschätzung, Joanneum Research/NANONET Styria/BioNanoNet GmbH und das Lebensministerium.

 AGES

 Austrian Research Centers

 BMGFJ 

 BMVIT

 ITA

 Joanneum Research/NANONET Styria/BioNanoNet GmbH

 Lebensministerium

Letzte Änderung: 25.03.2008