Energie-Kommuniqué der BürgerInnenkonferenz

Die Initiative Risiko:dialog von Radio Österreich 1 und Umweltbundesamt veranstaltete im März 2009 die BürgerInnenkonferenz Risiko Energiegesellschaft. Ergebnis ist das Energie-Kommuniqué, das 45 Empfehlungen an den/die Einzelne/n, Wirtschaft und Politik enthält.

Aus den Empfehlungen der BürgerInnenkonferenz wird deutlich, dass die BürgerInnen ihren Teil der Verantwortung erkennen und bereit sind Lebensstil, Konsumverhalten und Kaufentscheidungen zu ändern. Dafür wünschen sie sich von der Politik und Wirtschaft Unterstützung und empfehlen verstärkte Informationsarbeit, und vor allem Mut und weitsichtiges planerisches und vorbildliches Vorgehen. Ausgewählte Empfehlungen des Energie-Kommuniqués:

  • Mehr Information zu Klimaverträglichkeit und Kostenwahrheit von Produkten, Bildungsarbeit von Medien und Schulen zu Energie- und Klimathemen
  • Reduzierung des Energieverbrauchs durch bewussten Einkauf und Konsum
  • Schwerpunktsetzung auf erneuerbare Energien, öffentichen Verkehr und ökologische Produkte
  • Mehr Beratungen, um Handlungsoptionen zu erkennen

Gemeinsamer Lern-, Diskussions- und Abstimmungsprozess

 35 BürgerInnen im Alter von 19 bis 72 Jahren, aus ganz Österreich, diskutierten in Arbeitsgruppen und mit ExpertInnen wie Helga Kromp-Kolb (Institut für Meteorologie, Universität für Bodenkultur), Johannes Stockinger (oekoplan Energiedienstleistungen GmbH), Heinz Högelsberger (GLOBAL 2000), DI Kurt Pollak (OMV Future Energy Fund GmbH), Christoph Müller (Bundeskanzleramt) und Wolfgang Jilek (Land Steiermark) über das Risiko Energiegesellschaft.

In einem viertägigen gemeinsamen Lern-, Diskussions- und Abstimmungsprozess erarbeiteten die BürgerInnen das Energie-Kommuniqué, das 45 Empfehlungen an die/den Einzelne/n, Wirtschaft und Politik zum Umgang mit Energie enthält. Diese Empfehlungen wurden mit über 50 % Zustimmung der abgegebenen Stimmen angenommen und damit ins Energie-Kommuniqué aufgenommen.

Das Kommuniqué der BürgerInnenkonferenz Risiko Energiegesellschaft wurde an die zuständigen LandesrätInnen in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg, die Ministerbüros und VertreterInnen von BMLFUW, BMVIT, BMF, BMWFJ und BMWF sowie allen Sozialpartner und Parlamentsclubs übergeben.

Initiative Risiko:dialog

Die Initiative Risiko:dialog von Radio Österreich 1 und Umweltbundesamt gestaltet mit AkteurInnen und Beteiligten Dialoge zu Risikothemen, um gemeinsam Handlungsspielräume zu erkennen.
Unterstützt wird die Initiative von den Partnerinstitutionen BMVIT, BMWFJ, BMWF, Lebensministerium, FFG und BOKU und dem Sponsor Verbund-Austrian Power Grid AG. Medienpartner ist Der Standard.

Weitere Informationen

Isabella Henke, Öffentlichkeitsarbeit ORF Radio,  isabella.henke AT orf.at,
Tel. 01/501 01-18050
Christine Schatz, Pressestelle Umweltbundesamt,  christine.schatz AT umweltbundesamt.at,
Tel.: 01/313 04-5434

Logoleiste PartnerInnen Risiko:dialog
Letzte Änderung: 25.05.2009